WENN ARBEIT PERSÖNLICH WIRD
Sonntag, der 11. Mai, ist Muttertag – ein Tag, der uns bei Herskind besonders am Herzen liegt.
Nicht nur, weil wir all die unglaublichen Mütter da draußen bewundern, sondern weil so viel von Herskinds Seele in der Beziehung zwischen einer Mutter und einer Tochter verwurzelt ist.
Birgitte (Designleitung) und ihre Tochter Andrea (Leitung der Kreativabteilung) teilen nicht nur ihre DNA – sie teilen auch einen Arbeitsplatz und eine tiefe Leidenschaft für das, was sie tun.
Von der Boutique zur Marke
„Wir standen uns schon immer nahe“, sagt Andrea. „Seit meinem ersten Teenagerjob im Bekleidungsgeschäft meiner Mutter in Copenhagen K arbeiten wir zusammen. Später wurde ich Designassistentin in ihrem Unternehmen, und schließlich gründeten wir gemeinsam Herskind.“
Diese gemeinsame Geschichte ist zu einer Grundlage für Vertrauen und tiefes Verständnis geworden - und dafür, genau zu wissen, wie wir uns gegenseitig ergänzen.
„Wir kennen die Stärken und Schwächen der jeweils anderen, was uns zu einem großartigen Team macht“, erklärt Andrea.
Gleichgewicht durch Unterschiede
Natürlich war es nicht immer einfach.
„Manchmal fühlt es sich an, als wären wir zuerst Kolleginnen und erst danach Mutter und Tochter“, gibt Andrea zu.
Darauf ergänzt Birgitte: „Es ist wichtig, die Mutter-Tochter-Bindung zu schützen - sonst dreht sich am Ende alles nur noch um die Arbeit.“
Ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten sorgen bei ihrer täglichen Arbeit für ein natürliches Wechselspiel aus Nähe und Distanz.
„Ich liebe Planung und Struktur“, sagt Andrea, „während meine Mutter diesen Pippi-Langstrumpf-Glauben hat, dass sich alles schon irgendwie fügen wird - und meistens tut es das tatsächlich!“
Birgitte lacht: „Ich bin definitiv die Spontane, und Andrea (wie auch der Rest des Teams!) braucht einen klaren Plan. Aber wir haben gelernt, uns in der Mitte zu treffen - mit gegenseitigem Respekt.“
Kreative Rollen, gemeinsame Vision
Ihre Partnerschaft lebt von ihren gegensätzlichen Stärken.
„Meine Mutter ist eine furchtlose Kreative. Bei mir dreht sich mehr ums Geschichtenerzählen – sowohl visuell als auch schriftlich“, sagt Andrea.
„Sie entwirft die wunderschönen Kollektionen, und ich übersetze sie in eine Markenwelt und -stimme. Diese Übergabe zwischen uns funktioniert unglaublich gut.“
Birgitte stimmt zu: „Aus meiner Sicht ergibt eins plus eins drei. Wir wollen dasselbe – und ich weiß, dass Andrea die beste Person ist, um meine Vision zu vermitteln.“
Momente, die zählen
Einer ihrer emotionalsten gemeinsamen Momente?
„Unsere erste richtige Laufstegshow während der Copenhagen Fashion Week. Wir traten zum Schlussapplaus hervor, und die Kirche war voller Menschen, die klatschten und lächelten. Es war unvergesslich“, erinnert sich Andrea.
„Es gab so viele besondere Meilensteine“, fügt Birgitte hinzu. „Jedes Mal, wenn wir ein Ziel erreichen, jubeln wir, und dann setzen wir uns das nächste. Diese Reise – gemeinsam – ist es, die all das wirklich lohnenswert macht.“
Eine Mission von Mutter und Tochter
Ein Unternehmen gemeinsam aufzubauen, ist nicht nur eine berufliche Reise - es ist zutiefst persönlich.
„Es bedeutet mir sehr viel, eine solche Leidenschaft zu teilen“, sagt Andrea. „Wir kreieren nicht nur Kollektionen, sondern schaffen Erinnerungen, die wir sonst niemals hätten sammeln können.“
„Ich fühle mich unglaublich privilegiert, mit meiner Tochter zu arbeiten“, sagt Birgitte schlicht.